Comboni-Missionshaus Bamberg


Das Comboni-Missionshaus Bamberg wurde 1780 vom Bamberger Domherr Karl Zobel v. Giebelstadt als Palais errichtet. 1933 ging das nahe dem Dom gelegene Gebäude in den Besitz der Comboni-Missionare über. Die in ganz Europa ansässige Ordensgemeinschaft plante mit uns 2011 die Integration der Verwaltung der deutschsprachigen Provinz im Missionshaus Bamberg.
Bei der Planung ging es vordergründig darum, die Substanz und historische Raumfolge zu erhalten sowie der vorhandenen Gebäudesituation eine funktionierende Verwaltungsstruktur zu geben. Die gemischt genutzten Geschosse des Hauptgebäudes wurden hierzu klar funktional getrennt und
 die Erschließung durch einen Aufzug ergänzt. Die zentral gelegene ehemalige Kutschendurchfahrt sollte als offener, einladender Empfangsbereich dienen, der gleichzeitig Barrierefreiheit schafft.
Im rückwärtigen Hof gibt es zwei halbkreisförmige, eingeschossige Remisen, in die wir Gästezimmer auf der einen Seite und Räume zur Bewirtschaftung auf der anderen Seite planten. Zur Anbindung der Remisen an das Hauptgebäude konzipierten wir einen gläsernen Verbindungsbau, der einen meditativen Leseraum mit Blick auf Garten und Jakobskirche beinhaltet.


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